Der heute 85-jährige Geoffrey Perry nahm im Juni 1944 an der Invasion der Alliierten in der Normandie teil und wurde Zeuge des Schreckens im Konzentrationslager Bergen-Belsen nach der Befreiung. Er wurde als Horst Pinschewer geboren und wuchs in Berlin auf, bevor er als jüdischer Schuljunge nach England flüchten konnte. Es war Perry, der William Joyce verhaftete - auch bekannt als Lord Haw Haw, Sprecher des von Deutschland ausgestrahlten englischsprachigen Radiopropagandaprogramms während des Zweiten Weltkriegs.
Harry Rossney wurde als Helmut Rosettenstein in Königsberg geboren und wuchs zum Teil in einem Berliner Waisenhaus auf. Selbst heute, 88 Jahre später, spricht er mit deutschem Akzent. Als Mitglied einer britischen Pioniereinheit war er im Krieg von einer britischen Patrouille aufgeschnappt worden, die ihn aufgrund seines deutschen Akzents beinahe erschossen hätte. Später nahm er an der Invasion in der Normandie teil und musste die Namen seiner gefallenen Kameraden auf provisorischen Kreuzen anbringen - es waren so viele, dass er an seiner Arbeit seelisch fast zerbrach. Heute lebt er in London.
Willy Field wurde am 17. August 1920 als Willy Hirschfeld in Bonn geboren. Im Alter von 18 Jahren wurde er einen Tag nach der Reichspogromnacht von der Gestapo festgenommen. Willy wurde nach Dachau deportiert. Doch im Gegensatz zu seinen Eltern hatte er Glück und überlebte das Konzentrationslager. Sein ehemaliger Arbeitgeber hatte seine Entlassung bewirkt, Willy konnte nach England flüchten. Im Krieg fungierte Willy als Panzerfahrer und war unter anderem an der Invasion in der Normandie beteiligt. Im September 1944 wurde sein Panzer von einer deutschen Panzerfaust getroffen. Willy überlebte den Angriff als Einziger. 1945 nahm er an der Befreiung Hamburgs teil. 1946 kehrte er nach England zurück.
Bill Howard wurde 1919 als Horst Adolf Hezberg in Berlin geboren. 1938 floh er vor der Gestapo nach England. 1940 wurde er von der britischen Armee nach Frankreich geschickt, war am Ärmelkanal stationiert und erlebte später die Schrecken der Invasion in der Normandie mit eigenen Augen. 1946 wurde er britischer Staatsbürger.
Colin Anson wurde als Claus Leopold Octavio Ascher in Berlin geboren. Als Kind verließ er Deutschland, kam nach England und trat im Dezember 1940 den britischen Pioniertruppen bei. 1942 war er Teil einer Deutsch sprechenden Spezialkommandoeinheit. Er nahm an der Invasion in Sizilien teil, wo er sich eine schwere Kopfverletzung zuzog.
Nach dem Krieg kehrte er nach Deutschland zurück. Als Mitglied der British Control Commission war er in die Prozesse der Entnazifizierung involviert.
Sie entschlossen sich, das ihnen verhasste Nazi-Regime mit der Waffe in der Hand zu bekämpfen: Unter den Aliie...
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