• DER UNTERGANG DER TEMPELRITTER

INFORMATIONEN

Ab Ende des 11. Jahrhunderts zogen zahllose Heere aus dem christlichen Europa in den Nahen Osten und errichteten mitten im muslimischen Herrschaftsgebiet eigene Staaten. Dabei ging es den Eroberern aus dem Westen, den „Kreuzfahrern", vor allem um die „Befreiung" des Heiligen Landes. Nach anfänglichen Erfolgen kam jedoch der Niedergang. Mit dem siebten Kreuzzug Ende des 13. Jahrhunderts war das Palästina-Abenteuer vorbei, und die christlichen Ritter mussten sich wieder aus den muslimisch kontrollierten Gebieten zurückziehen. Der israelische Archäologe Dr. Ronnie Ellenblum glaubt, den Punkt in der Geschichte gefunden zu haben, an dem sich das Blatt wendete: Im August 1179 eroberten arabische Truppen rund 100 Kilometer nördlich von Jerusalem die noch nicht fertiggestellte Burg von Chastellet, die den Übergang über den Jordan sichern sollte und damit Damaskus, die Hauptstadt von Sultan Sa...

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