Im Jahr 1486 erschein in Speyer eine Schrift, die in den folgenden Jahrhunderten zahllosen Menschen den Tod brachte: „Malleus Maleficarum" - auch bekannt als „Der Hexenhammer". Der Dominikanermönch Heinrich Kramer fasste darin alle damals geläufigen Ansichten über Hexen und Zauberer zusammen.
Mit kalter Logik entwickelte der Kleriker klare Regeln für eine systematische Verfolgung und Vernichtung vermeintlicher Hexen. Ausgerechnet zu Beginn der Neuzeit, als von Italien aus die Ideen des Humanismus ihren Siegeszug um eine sich rasch vergrößernde Welt antraten, entwarf Kramer kurz vor der Entdeckung Amerikas die theoretischen Grundlagen für einen Jahrhunderte währenden Massenmord.
Die Dokumentation „Das Handbuch der Hexenjagd" zeichnet die Entstehung seines „Hexenhammers" nach. Der Inquisition diente das Buch, das bis ins 17. Jahrhundert hinein in 29 Auflagen erschien, als Grundlage für die Verfolgung und Ermordung Zehntausender Frauen - und Männer. Detailliert beschreibt es, wie Hexen und Zauberer zu erkennen und zu verfolgen sind.
Ein internationales Forscherteam nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in eine dunkle Vergangenheit und legt die Geheimnisse des „Hexenhammers" und die daraus folgenden grausamen Praktiken offen.
Der legendäre Hexenhammer wurde im Jahr 1486 in Speyer von dem Dominikaner Heinrich Kramer verö...
Der Hexenhammer diente der Inquisition als Grundlage für die Hexenverfolgung.
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