Der Geisterglaube ist unter Indiens Ureinwohnern bis heute weit verbreitet. Immer wieder werden Frauen bezichtigt, durch Zauberei Missernten und andere Unglücke zu verursachen. Mitunter rotten sich Dorfbewohner zu regelrechten „Hexenjagden" zusammen, schlagen die Verdächtigen zusammen oder töten sie sogar. In den letzten Jahren hat sich die Zahl solcher Vorfälle vervielfacht - über die Gründe für den vermehrten Hexenglaubens und seine blutigen Konsequenzen besteht aber bei den ermittelnden Polizeibehörden noch weitgehend Unklarheit. Die Journalistin Sohaila Kapur hat sich auf die Suche nach den Ursachen begeben und beleuchtet das Phänomen von unterschiedlichen Seiten: Neben den Hexenjägern kommen auch Frauen zu Wort, die tatsächlich althergebrachte magische Rituale praktizieren.
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