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  • JAMES CAMERONS TITANIC – ANALYSE EINER TRAGÖDIE

JAMES CAMERON

National Geographic „Explorer-in-Residence"

Ich wollte viel lieber zum Wrack hinuntertauchen, als den Film zu machen." (James Cameron)

Die Filme von James Cameron haben bei visuellen Effekten neue Akzente gesetzt und sind so erfolgreich, dass sie zahlreiche Rekorde im In- und Ausland gebrochen haben. „Avatar" hat die nationalen und internationalen Rekorde bei den Verkaufszahlen an den Kinokassen gebrochen. Der Film hat weltweit insgesamt mehr als 2,7 Millionen US-Dollar eingespielt und schlägt damit seinen Vorgänger „Titanic", ebenfalls von Cameron, der diesen Rekord vor 12 Jahren brach. Außerdem wurden Camerons Filme mit vielen Preisen und Auszeichnungen geehrt: So erhielt „Titanic" 14 Academy Award-Nominierungen, was einen Rekord darstellt sowie 11 Oscars - so viele Oscars hat bislang kein anderer Film je erhalten. Drei Oscars gingen an Cameron für seine Arbeit in den Kategorien Bester Film, Beste Regie und Beste Filmbearbeitung.

Die Forscherseele in Cameron und seine Leidenschaft für das Tauchen führten ihn schließlich zur Titanic. „Ich wollte viel lieber zum Wrack hinuntertauchen, als den Film zu machen", erklärt er. 1995 tauchte er zwölf Mal in bemannten Tauchfahrzeugen zur Titanic hinab, um die Vorbereitungen für seinen Spielfilm zu treffen. Für diese Expedition entwickelte Cameron eine völlig neue Film- und Beleuchtungsausrüstung sowie eine Robotertechnologie, die in der Lage war, dem extremen Druck in der Tiefe des Meeres standzuhalten. Der technische Erfolg dieser Expedition bestärkte Cameron in seinem Wunsch, seine Erlebnisse und Erfahrungen mit Zuschauern in aller Welt zu teilen. Fortan konzentrierte er sich auf die Produktion von Dokumentarfilmen und gründete das Unternehmen Earthship Productions, um sich mit Filmen über Meeresexpeditionen und den Schutz der Meere zu beschäftigen.

In der für den NATIONAL GEOGRAPHIC CHANNEL produzierten Dokumentation „Titanic - Rekonstruktion einer Tragödie" führt Cameron die letzten Ermittlungen in der ungeklärten Tragödie des berühmt-berüchtigten Schiffswracks. Cameron, der mittlerweile mehr als 30 Male zu Forschungszwecken zur Titanic hinabgetaucht ist, bringt ein Team aus Technikern, Schiffsbauingenieuren, Künstlern und Historikern zusammen, um den nach wie vor ungelösten Fragen auf den Grund zu gehen - warum und wie es möglich war, dass ein „unsinkbares" Schiff versinken konnte. Gemeinsam analysieren sie den Spielfilm und untersuchen, was durch neuere Technologien seit der Erstveröffentlichung des Films 1987 ans Tageslicht gebracht wurde.

Nach seinem Studium der Physik am Fullerton College in Brea, Kalifornien, entschied sich James Cameron für eine Karriere beim Film. 1978 kündigte er seinen Job als Lkw-Fahrer und beschaffte sich Geld von einer Vereinigung ortsansässiger Zahnärzte, um einen 35-mm-Kurzfilm zu produzieren. Kurze Zeit später schrieb er die Drehbücher für „Aliens" und „The Terminator." 1984 führte er Regie bei „The Terminator". Der Film wurde ein unerwarteter Kassenschlager und wurde vom Time Magazine in die Liste der 10 besten Filme des Jahres aufgenommen. Danach führte Cameron Regie bei „Aliens" (1986). Der Film erhielt sieben Academy Award- Nominierungen.

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