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  • MEGA-FABRIKEN

  • Samstag, 28. Februar um 20:15 Uhr
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MEGA FACTORIES: ROLLS-ROYCE

Im Jahre 1904 schlossen sich der Ingenieur Henry Royce und der Kaufmann Charles Rolls zusammen, um gemeinsam Autos bauen. Am 15. März 1906 gründeten sie in Manchester die Firma Rolls-Royce Limited. Als erstes Modell wurde der 40/50 HP (1906-1925) auf einer öffentlichen Automobilmesse in London vorgestellt. Das Fahrzeug verschaffte dem Unternehmen den Ruf, das beste Automobil der Welt zu bauen, da es einen neuen Langstreckenrekord aufstellte. Der erst ab 1907 als Silver Ghost bezeichnete Rolls-Royce 40/50 HP bewährte sich auch im Militäreinsatz.

Während der Weltwirtschaftskrise übernahm Rolls-Royce 1931 den in wirtschaftlichen Schwierigkeiten stehenden Konkurrenten Bentley. Zunächst wurde Bentley als sportliche Marke im Unternehmen geführt; ab 1965 waren Rolls-Royce- und Bentley-Fahrzeuge weitgehend baugleich.

1971 meldete Rolls-Royce Konkurs an, da die Entwicklung des Dreiwellentriebwerkes Rolls-Royce RB.211 für die Lockheed L-1011 TriStar das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten stürzte. Die britische Regierung verhinderte den Zusammenbruch mit einem großen Aufwand an Steuergeldern. Rolls-Royce wurde verstaatlicht, und 1973 wurde der Triebwerks-Hersteller vom Automobil-Hersteller getrennt. Seit 2000 gehört die Autoproduktion zum BMW-Konzern.

Seit 2003 fertigt Rolls-Royce Motor Cars Automobile im südenglischen Goodwood bei Chichester, West-Sussex, dem sechsten Produktionsstandort in der mehr als 100-jährigen Geschichte der Marke. Circa 10 km entfernt, in West-Wittering an der Küste, verbrachte Sir Henry Royce seine letzten Lebensjahre; sein Haus und sein Studio befinden sich noch dort und sind in Privatbesitz.


Das „Einstiegsmodell" von Rolls-Royce, der Ghost, ist übrigens ab 253.000 Euro zu haben.
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