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  • TABOO

  • Freitag, 2. Mai um 22:40 Uhr
  • National Geographic Channel

INFOS

Jede Kultur hat ihre eigene Lebensphilosphie und eigene teils bizarre Rituale ... Die erfolgreiche Serie verschafft in sieben Staffeln Einblicke in fremde Welten und Rituale, die ein Außenstehender so gut wie nie zu Gesicht bekommt und erkundet die Unterschiede und Gemeinsamkeiten menschlichen Zusammenlebens. Der Zuschauer erfährt, wie verschiedene Gesellschaften mit Phänomenen wie Liebe, Drogen oder sozialem Status umgehen, wie unterschiedlich sie miteinander kommunizieren und wie sie mit Regelverstößen umgehen.

EPISODENFÜHRER

  • Taboo: Extreme Berufe(Jobs)
    Es gibt Dinge, die eigentlich niemand machen will, aber dennoch getan werden müssen. Die entsprechenden Berufe sind in der Regel weder gut bezahlt, noch genießen sie ein besonderes Ansehen. "Taboo" stellt heute eine Reihe von Menschen vor, die wirklich extreme Berufe haben. Da ist zum Beispiel der Fall Neal Smither. Im kalifornischen Oakland verdient er seinen Lebensunterhalt, indem er an Orten, an denen ein Gewaltverbrechen geschehen ist, wieder für Sauberkeit sorgt. Blut und andere Körperflüssigkeiten werden von ihm weggeputzt, gespült, gekratzt. Nicht minder extrem ist der Job von Sukarman in Indonesien. In einem aktiven Vulkan schürft er inmitten giftiger Dämpfe nach Schwefel. Seltsame Gerüche umwehen auch Rebecca Wilson. Auf der "Body Farm" der Universität von Tennessee untersucht die Forensikerin verwesende Leichen.
  • Taboo: Messie-Syndrom
    Im 21. Jahrhundert spielt das Thema Konsum in der überwiegenden Mehrheit der Gesellschaften dieser Welt eine zentrale Rolle. Das führt immer häufiger dazu, dass Konsumenten nicht mehr wissen, wann genug wirklich ;genug; bedeutet. Dabei beschränkt sich der Drang, Dinge besitzen zu müssen, für manche nicht nur auf möglichst eindrucksvolle Statussymbole. Es gibt Leute, die einfach alles horten - bis zur letzten Plastiktüte und der längst vergilbten Tageszeitung von vor fünf Jahren. ;Taboo; widmet sich in der heutigen Ausgabe diesen, gemeinhin ;Messies; genannten Zeitgenossen. Sie bringen es ei...
  • Taboo: Rollenspiele
    Der Mensch ist ein vernunftbegabtes Wesen und unterscheidet sich durch seine Vernunft vom Tier, so die landläufige Auffassung der Philosophie. Doch der Mensch ist ebenso phantasiebegabt - es ist die Phantasie, die den Menschen zum Menschen macht. Nie war diese Verbindung von Humanität und der Fähigkeit, sich etwas vorstellen zu können, wie ungewöhnlich, abwegig oder absurd es auch immer sein mag, von so zentraler Bedeutung für den Erhalt des Menschlichen wie heute. Und in der Tat gibt es zu Beginn des 21. Jahrhunderts zahlreiche Zeitgenossen, die ihre Phantasien bewusst und offen ausleben -...
  • Taboo: Liebe hinter Gittern
    Wer im Gefängnis sitzt, der hat zumindest für eine gewisse Zeit bestimmte Bürgerrechte verloren. Doch Häftlinge bleiben menschliche Wesen, mit menschlichen Bedürfnissen. Dazu gehören in den meisten Fällen auch Liebe und Sex. Auch die dicksten Gefängnismauern können daran nichts ändern. ;Taboo; untersucht heute, wie Betroffene und die Gesellschaft mit Themen wie Liebe und Sexualität im Knast umgehen.
  • Taboo: Schönheit und ihre Tücken
    Viele Frauen unterliegen dem Zwang, ständig und immer wieder ihr Aussehen zu verändern. Mit klassischer Kosmetik und regelmäßigen Besuchen von Schönheitsfarmen oder Beauty-Instituten ist es dabei aus der Sicht so mancher Zeitgenossin nicht getan: Diese Frauen gehen in Sachen Schönheit extreme Wege. Nicht selten nehmen sie schmerzhafte, gesundheitsgefährdende und selbst lebensbedrohliche Methoden in Kauf. Dabei kommt es im Namen der Schönheit zu grotesken Veränderungen, ja Verstümmelungen des eigenen Körpers. Tabus gibt es nicht. Bleibt die Frage: Was ist eigentlich Schönheit?
  • Taboo: Tattoos
    Ob auf Borneo oder in Berlin: Seit vielen Jahrhunderten schmücken Menschen ihre Haut mit Tätowierungen. Die dauerhaften Körperbemalungen haben nicht nur eine ästhetische Funktion. Meist sollen sie die Individualität oder Gruppenzugehörigkeit ihres Trägers signalisieren. Auch heute dienen Tattoos vielen Naturvölkern als Merkmal der Stammeszugehörigkeit.
    Nächste Ausstrahlung:  
    Freitag, 16. Mai um 22:35 Uhr - NAT GEO people
    Wiederholungen:  
    Samstag, 17. Mai um 02:35 Uhr - NAT GEO people

    Montag, 19. Mai um 01:45 Uhr - NAT GEO people
  • Taboo: Übergangsrituale des Lebens
    Ob Geburt, Pubertät, Ehe oder Tod - mithilfe von Übergangsritualen versuchen zahlreiche Kulturen, die Hürden zwischen den einschneidenden Stationen des Lebens zu meistern. In Südafrika etwa pflegt das Volk der Xhosa ein außergewöhnliches Beschneidungsritual, das den Übergang junger Männer ins Erwachsenenalter markiert. Nicht selten sterben die Jungen an den Folgen ihrer Verletzung. Auch die Apachen im Südwesten der USA kultivieren ein besonderes Transformationsritual. Im Rahmen einer äußerst strapaziösen viertägigen Prozedur werden aus jungen Mädchen heiratsfähige Frauen.
    Nächste Ausstrahlung:  
    Montag, 19. Mai um 22:35 Uhr - NAT GEO people
    Wiederholungen:  
    Dienstag, 20. Mai um 02:55 Uhr - NAT GEO people

    Samstag, 24. Mai um 23:20 Uhr - NAT GEO people
  • Taboo: Geschlechtswandel
    Wie weit würden Sie gehen, um Ihr wahres Ich zu finden? Würden Sie alles dafür riskieren und sich unters Messer legen? Würde selbst eine Kastration in Frage kommen, um der Welt zu zeigen, wer Sie sind? Was geschieht, wenn man als Mann geboren wird, aber wie eine Frau denkt und empfindet? In dieser Episode geht "Taboo" der Frage auf den Grund, was Menschen auf sich nehmen, um sich in ihrer Haut wohl zu fühlen. In den meisten Gesellschaften wird einem Kind schon bei der Geburt eine Geschlechtsidentität zugewiesen. Es kommt allerdings immer häufiger vor, dass ein Individuum sich in der Rolle a...
  • Taboo: Körpermerkmale
    Ganz gleich zu welchem Kulturkreis ein Mensch gehört: In der einen oder anderen Weise wird er seinen Körper schmücken. Haarschnitt, Ohrlöcher, Tätowierungen, eingeschnürte Füße, verlängerte Hälse und, und, und - es gibt unzählige Möglichkeiten, künstliche, kulturell bedingte Körpermerkmale zu schaffen. Diese Zeichen der Identität gehören zur Grundlage des Menschseins. Die heutige Ausgabe von "Taboo" zeigt, wie Menschen ihren Körper verändern, um ihn individuell zu kennzeichnen oder um sich anhand der Veränderungen mit einer bestimmten Gruppe zu identifizieren. So tragen die Hamar-Frauen in...
  • Taboo: Tattoos und Hautzeichen
    In vielen Kulturen sind Tätowierungen Teil komplexer Initiationsriten. Doch Tattoo ist nicht gleich Tattoo. Was in der einen Kultur opportun ist, ist in der anderen schlicht Tabu. Die Initiationsriten junger Hamar-Männer in Südäthiopien unterscheiden sich beispielsweise stark von denen amerikanischer College-Studenten. Die heutige Ausgabe von "Taboo" entstand auf sechs verschiedenen Kontinenten: in Ländern wie Papua-Neuguinea, Äthiopien, Niger, Benin, Kamerun, Mexiko, Bolivien, Japan, Kambodscha, Indien und den USA. Untersucht werden erlaubte und verbotene Rituale. Bleibt die Frage: Was ist...
  • Taboo: Initiationsrituale
    Menschen ringen um Anerkennung. Ganz gleich welcher Kultur sie angehören, die vollwertige Mitgliedschaft in einer Gemeinschaft ist für die meisten Menschen ein Ziel, für dass sie vieles auf sich nehmen. Meist geht es um den Übergang von einer Altersstufe in die andere. Dabei sind Mut, Tapferkeit und Standfestigkeit erforderlich, denn Initiationsrituale können überaus anstrengende, ja sogar blutige Spektakel sein. So gibt es in Australien eine kleine subkulturelle Strömung, in der nur derjenige dazugehört, der sich an durch die Haut gezogenen Angelhaken aufhängen lässt, um dann eine gewisse Zeit an der Decke eines Raumes zu hängen. Im brasilianischen Dschungel lebt ein Stamm, bei dem Jungen nur dann in die Gemeinschaft der Krieger aufgenommen werden, wenn sie ihre Hände 20 Mal in mit stechenden Feuerameisen gefüllte Handschuhe stecken. Taboo begleitet die beiden Teenager Akouri und Moe Watoe auf ihrem unvorstellbar schmerzhaften Weg in die Welt der Erwachsenen. Und in Papua-Neuguinea müssen sich die Jungen des Volks der Bena Bena einem Ritual unterziehen, das so gefährlich wie bizarr ist: Dem heranwachsenden Neka Luema wird eine Schlingpflanze durch die Kehle bis in den Magen gedrückt. Sollte er diese Qual überleben, gilt sein Körper als gereinigt, und er ist ein echter Bena Bena-Mann.
  • Taboo: Blutbeweise
    Menschen müssen sich immer wieder beweisen. Sind sie erfolgreich, ernten sie Respekt, bei Misserfolg drohen Verachtung und Erniedrigung. Am augenscheinlichsten wird dieser brutale Mechanismus, wenn es um körperliche Auseinandersetzungen geht. So gibt es in einem Vorort von San Francisco einen Club von Männern, der sich regelmäßig an einem unbekannten Ort trifft, um dort blutige Kämpfe auszutragen. Regeln gibt es kaum. Als Waffen sind Klodeckel, Getränkedosen, Holzmesser und die bloßen Fäuste zugelassen. ;Taboo; schaut sich in diesem ;Fight Club; um. Auf dem Programm stehen außerdem Besuche...
  • Taboo: Prostitution
    Dass Menschen ihren Körper für sexuelle Dienstleistungen verkaufen, wird gemeinhin als das "Älteste Gewerbe der Welt" bezeichnet. Doch Prostitution ist vor allem eins: ein Tabu. In allen Kulturen der Erde handelt es sich bei dem Deal Sex gegen Geld um ein Geschäft, das anders ist. Die heutige Ausgabe von "Taboo" untersucht die Mechanismen dieses Marktes und zeigt, wohin die Sex-Industrie im 21. Jahrhundert steuern könnte. Fest steht: Bei aller Aufklärung, bei aller Toleranz und Professionalisierung besteht beim Thema Prostitution weiterhin ein Tabu. Warum das so ist, zeigt NATIONAL GEOGRAPH...
  • Taboo: Extreme Makeover
    Die Veränderung des eigenen Körpers begann nicht erst im ausgehenden 20. Jahrhundert mit der Verfeinerung und Popularisierung der plastischen Chirurgie. Eingriffe in die natürliche Physiognomie gab es zu allen Zeiten und in vielen Kulturen. Im äußersten Norden Thailands lebt beispielsweise das Volk der Kayan, deren Frauen sich seit Urzeiten mit Hilfe von Blechringen die Hälse verlängern. ;Taboo; porträtiert die 19-jährige Mablane, der man die Ringe entfernt, so dass sie zum ersten Mal seit fünf Jahren ihren Hals sieht. In Kamerun gibt es die Tradition, jungen Frauen die Brüste mit Gewalt zu...
  • Taboo: Liebesbeweise und Partnerwahl
    Einen Sexualpartner zu finden, gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Diese instinktmäßige Notwendigkeit hat im Laufe einer Jahrtausende währenden Kulturgeschichte eine Vielzahl von Veränderungen erfahren. Und so stehen im Mittelpunkt aller menschlichen Kulturen Rituale, die das Zusammenkommen der Partner initiieren und begleiten. Religion, Tradition und Mythos bestimmen bis heute, wie dieses Ritual abläuft. In den USA gibt es beispielsweise eine subkulturelle Gruppe, deren Mitglieder sich selbst als Vampire bezeichnen. Bei dieser Gruppe werden gegenseitige Liebe und Vertrauen dadurc...
  • Taboo: Nacktheit
    Das Ablegen von Kleidung wird in vielen Kulturen als ein Akt der Befreiung verstanden. Nicht selten hat Nacktheit auch eine kultische Bedeutung. Im australischen Sydney zelebrieren beispielsweise die Vertreterinnen der Wicca-Bewegung ihre Hexentänze nackt oder, wie sie sagen, ;mit Luft bekleidet;. Auf diese Weise wollen die Frauen der Natur näher sein. In den USA kommen Vertreter einer christlichen Sekte ebenfalls nackt zusammen, um so den Namens Gottes zu preisen. In Japan gibt es sogar ein Jahrhunderte altes ;Fest der nackten Männer;. Im Verlauf des Rituals muss ein Mann, der ;Geist-Mann;...
  • Taboo: Haustiere
    Katzen und Hunde sind als Haustiere seit Jahrtausenden akzeptiert. Doch solche harmlosen Hausgenossen reichen vielen Menschen heute nicht mehr aus; sie haben es auf immer exotischere und durchaus auch gefährliche Tiere abgesehen. Da kommt es durchaus vor, dass sich jemand 50 ausgewachsene Pythons nach Hause holt oder einen Baby-Affen als ;Kinderersatz; großzieht - alberne Kleidchen inklusive. Andere Tierhalter lassen ihre zwei-, vier- oder mehrbeinigen Lieblinge nach deren Tod präparieren, um sich so weiterhin an ihrem Anblick erfreuen zu können. ;Taboo; zeigt in dieser Folge, wie Tierliebe...
  • Taboo: Ekel-Essen
    Ein einigen Kulturen ist es Tradition, aus europäischer Sicht seltsame oder gar Ekel erregende Nahrung zu sich zu nehmen. Da werden Kakerlaken geknabbert, Würmer verspeist oder das noch schlagende Herz einer Schlange geschluckt. Fest steht: Es gibt Speisegewohnheiten, die in manchen Kulturen üblich und erlaubt, in anderen allerdings Abscheu hervorrufen und streng verboten sind. So werden in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi giftige Schlangen wegen ihrer heilenden Wirkung als Nahrungsmittel geschätzt und auf dem Esstisch bei lebendigem Leib für den direkten Verzehr aufgeschlitzt. In den ländlichen Regionen Vietnams ist es völlig normal, Insekten zu essen. Da gibt es Sechs-Gänge-Menüs mit Bienenlarven, Heuschrecken, gerösteten Skorpionen, Raupen, Grillen und Käfern. Zu den bekanntesten und bizarrsten Speisen des Planeten gehört zweifellos die japanische Sitte, den extrem teuren und bei falscher Zubereitung hochgiftigen Fugu-Fisch zu genießen. Jahr für Jahr sterben schätzungsweise 50 Menschen nach dem Genuss eines Fugu-Mahls. In einem elitären Club in Manhattan treffen sich Gourmets einmal im Jahr zu einem ebenfalls bizarren Dinner. Dort werden Bärentatzen, Taranteln und in Blut gekochte Schweinehoden gereicht.
  • Taboo: Extreme Berufe
    Es gibt Dinge, die eigentlich niemand machen will, aber dennoch getan werden müssen. Die entsprechenden Berufe sind in der Regel weder gut bezahlt, noch genießen sie ein besonderes Ansehen. "Taboo" stellt heute eine Reihe von Menschen vor, die wirklich extreme Berufe haben. Da ist zum Beispiel der Fall Neal Smither. Im kalifornischen Oakland verdient er seinen Lebensunterhalt, indem er an Orten, an denen ein Gewaltverbrechen geschehen ist, wieder für Sauberkeit sorgt. Blut und andere Körperflüssigkeiten werden von ihm weggeputzt, gespült, gekratzt. Nicht minder extrem ist der Job von Sukarm...
  • Taboo: Berührung mit dem Tod
    Den Tod in Gestalt einer Leiche vor sich zu sehen, ist im westlichen Kulturkreis etwas nicht Alltägliches. Der Anblick eines Toten erfüllt den durchschnittlichen Europäer mit Schrecken. Einen Toten zu berühren, ist ein absolutes Tabu. Doch was ist, wenn es Teil des Berufs ist, Tote anzufassen? Was ist mit Leuten, die für ein paar Euro einen Toten exhumieren müssen? Und was geht in Rettungssanitätern und Notärzten vor, die zu einem blutigen Massenunfall mit vielen Toten auf die Autobahn gerufen werden? Ganz zu schweigen von Gerichtsmedizinern, die Leichen obduzieren, um die genaue Todesursache festzustellen. Die faktische Berührung mit dem Tod scheint letztlich immer etwas mit Geld, persönlichem Glauben oder der Suche nach der Wahrheit zu tun zu haben. Oder sollte es da noch andere Gründe geben?
  • Taboo: Okkulte Heiler
    Im Vergleich zu früheren Jahrhunderten bewirken die Behandlungsmethoden und Medikamente der modernen Medizin wahre Wunder. Aber was geschieht, wenn die Schulmedizin mit ihrem Latein am Ende ist; wenn ein Patient als "austherapiert" gilt und keine Hoffnung auf Genesung mehr besteht? In solchen Fällen schlägt die Stunde der Wunderheiler, Schamanen und Geisteraustreiber - Menschen, die von sich behaupten, auch da Heilung zu bringen, wo die konventionelle Medizin kapitulieren muss. Wer sind diese Frauen und Männer? Sind sie allesamt Scharlatane, oder verfügen einige von ihnen wirklich über unerklärliche Kräfte? Und welche Hoffnungen und Ängste bringen die Kranken mit, die sich auf Gedeih und Verderb den Künsten der Wunderheiler ausliefern? Hat vielleicht schon die vage Hoffnung auf Heilung einen positiven Effekt auf die Patienten und setzt in ihren Körpern ungeahnte Selbstheilungskräfte frei? Taboo erkundet diesen wenig erforschten Grenzbereich zwischen Wissenschaft und Glaube.
  • Taboo: Extreme Glaubensbeweise
    Schon immer haben sich Menschen darum bemüht, ihren Göttern zu gefallen. Und es gibt Gläubige, die ihre Liebe zu den überirdischen, allmächtigen Wesen, die sie Gott nennen, bis an die Grenzen des Erträglichen treiben. Ihre Hingabe geht weit über das Gebet hinaus, und nicht selten wird dabei eine abgeschlossene, blutige Welt der Leiden und Schmerzen betreten. "Taboo" berichtet von bizarren Kulten und selbstzerstörerischen religiösen Praktiken, die im christlich geprägten Abendland äußerst befremdlich wirken.
  • Taboo: Verbotene Praktiken
    In den meisten Gesellschaften gilt die körperliche Unversehrtheit des Menschen als ein unveräußerliches Gut, das um jeden Preis geschützt werden muss. Doch in jeder Gesellschaft gibt es auch Individuen und Gruppen, die sich diesem Konsens entziehen. Aus religiösen Gründen, um der sexuellen Lust willen oder aus materieller Not heraus unterziehen sie ihre Körper qualvollen oder als "widernatürlich" geltenden Ritualen, die bis zur Verstümmelung reichen können. Dazu zählt der Verkauf von Organen, um zu etwas Geld zu kommen, ebenso wie der Konsum von Urin oder Kot - oder sexuelle Praktiken mit Tieren, die in allen Kulturen mit einem der stärksten Tabus belegt sind. "Taboo" erkundet die fremdartige Welt dieser verbotenen Praktiken.
  • Taboo: Gefährliche Kindheit
    Für die meisten Menschen im Westen ist die Kindheit eine Zeit der Unschuld, eine Zeit, in der sie beschützt werden und das Leben und die Welt für sich entdecken. Doch sowohl im Westen als auch in vielen anderen Teilen der Erde gibt es unzählige Kinder, deren Kindheit völlig anders verläuft. "Taboo" blickt heute in die Hölle vieler Kinder und Jugendlicher. Da werden bereits Dreijährige in den Boxring geschickt, um für ihre Familien Geld zu verdienen. Und ältere Kinder dazu erzogen, sich aus religiösen Gründen mit Rasiermessern ritzen. Aber auch das andere Extrem ist möglich: fünfjährige Jungen, die noch von ihren Müttern gestillt werden.
  • Taboo: Mutproben und Aufnahmerituale
    Jeder Mensch hat ein Grundbedürfnis nach Zugehörigkeit. Das Gefühl, einer Gruppe von anderen Menschen oder einem Stamm anzugehören, ist Basis für die lebenslange Entwicklung eines Individuums. Oft geht die Aufnahme in den Kreis der Erwachsenen oder der Gruppenmitglieder jedoch mit riskanten Prüfungen einher. In Papua Neu-Guinea beispielsweise tanzen junge Männer durchs Feuer, um ihren Mut und ihre Vertrauenswürdigkeit unter Beweis zu stellen. In Indien riskieren Männer, von den Hörnern eines wilden Bullen aufgespießt zu werden, um auf diese Weise die Ehre ihrer Familie und ihres Dorfes zu steigern. In Australien beobachtet die Reportage einen Mann, der in ein anderes Extrem verfällt, um sich von seinen Mitmenschen deutlich abzugrenzen - und gleichzeitig ihre Anerkennung zu gewinnen: Er schluckt rasiermesserscharfe Klingen und andere spitze Gegenstände...
  • Taboo: Ungewöhnliche Gaumenfreuden
    Die Geschmäcker sind verschieden. Das gilt auch für die kulinarischen Vorlieben der unterschiedlichen Kulturen. Was bei dem einen Ekel hervorruft, ist dem anderen ein wahres Festmahl. In dieser Folge geht Taboo den gewöhnungsbedürftigsten Gaumenfreuden anderer Volksgruppen auf den Grund. Unter anderem auf der Speisekarte: Entenembryonen, Tierpenisse und Riesenspinnen.
  • Taboo: Drogen
    In den heutigen Gesellschaften ist der Konsum bewusstseinserweiternder Substanzen meist verboten. Doch nach wie vor benutzen viele traditionelle Gesellschaften Drogen als Katalysator für spirituelle Erfahrungen. "Taboo" begibt sich auf eine spannende Forschungsreise von Peru über die USA bis nach Mexiko und geht der Frage nach, welchen Stellenwert Drogen in den verschiedenen Kulturen haben - und wo ihre Gefahren lauern.
    Nächste Ausstrahlung:  
    Freitag, 2. Mai um 22:40 Uhr - NAT GEO people
    Wiederholungen:  
    Samstag, 3. Mai um 02:45 Uhr - NAT GEO people

    Montag, 5. Mai um 01:40 Uhr - NAT GEO people
  • Taboo: Extreme Strafen
    Straftaten gehören bestraft - soweit sind sich die meisten einig. Das Empfinden darüber, wie eine gerechte Strafe im Einzelnen auszusehen hat, ist dabei jedoch sehr unterschiedlich und hängt immer von der Rechtsprechung des Landes ab, in dem ein Verbrechen beurteilt wird. Nicht selten versetzen die Maßnahmen, die zur Bestrafung ergriffen werden, Außenstehende in Staunen. So verbüßen Mörder in Indien ihre Strafe beispielsweise nicht wie hierzulande abgekapselt von der Außenwelt in einer Zelle hinter verschlossenen Türen. Im Gegenteil, die Türen der Haftanstalt stehen offen. In den USA wiederum werden Straftäter in einigen Fällen vor die Wahl gestellt, ihre Strafe im Gefängnis abzusitzen oder aber ihre Schuld in einem so genannten "Walk of Shame" öffentlich anzuerkennen. "Taboo" zeigt die Unterschiede der gesellschaftlich geprägten Bestrafungssysteme auf.
  • Taboo: Blutopfer
    Auch heute noch werden Tiere in vielen Kulturen geopfert, um böse Geister zu beschwichtigen oder die Götter zu ehren. So ist zum Beispiel der Hahnenkampf für die Hinduisten Balis immer noch von großer Bedeutung. Um einen blutigen Ausgang zu sichern, erhält jeder Hahn ein scharfes Messer, das sorgfältig am Fuß angebracht wird. Das rituelle Blutopfer soll für das Gleichgewicht zwischen positiven und negativen Mächten sorgen. Auch auf den Färöer-Inseln sind Blutopfer traditionell verankert: Hier werden seit hunderten von Jahren Grindwale in enge Buchten getrieben, wo Jäger ihnen Eisenhaken ins Blasloch rammen, um sie orientierungslos zu machen und an Land zu ziehen. Dann werden Rückgrat und Kopfarterien mit Messern durchgeschnitten. Die noch lebenden Meeressäuger verenden langsam und qualvoll. "Taboo" erläutert die Hintergründe dieser Jahrhunderte alten Rituale.
  • Taboo: Bizarre Körperentstellungen
    Der eigene Körper sei ein gottgegebenes Geschenk, in das der Mensch auf keinen Fall einzugreifen habe - davon sind viele überzeugt. Doch im 21. Jahrhundert scheinen immer mehr Menschen dazu bereit, ihren Körper nach ihren persönlichen Vorstellungen zu modifizieren. Um sich von der Masse abzuheben, verlangen sie nicht selten nach bizarren Veränderungen. So begleitet "Taboo" eine junge Amerikanerin aus New Mexico, die sich Hörner implantieren lässt. Dieser satanische Look irritiert ihre Umgebung. Die Frau selbst jedoch glaubt, durch diesen Eingriff ihr wahres Selbst gefunden zu haben.
  • Taboo: Vom Jungen zum Mann
    Hochzeit oder Beerdigung, Taufe oder Bar Mitzwa - in allen Kulturen gibt es Rituale, die den Weg des Menschen von der Wiege bis zur Bahre begleiten. Häufig wird der Übergang vom Kind zum Erwachsenen feierlich begangen, und in nicht wenigen Gesellschaften handelt es sich bei diesem Initiationsritus um eine mit körperlichen Schmerzen verbundene, oft sogar blutige Angelegenheit. Auf der zum südpazifischen Inselstaat gehörenden Pentecost-Insel ist es beispielsweise üblich, dass Jungen, die den Sprung zum Mann schaffen wollen, buchstäblich springen müssen. Sie klettern auf einen über 20 Meter hohen Turm und stürzen sich von dort kopfüber in die Tiefe. Gesichert werden sie dabei durch eine Liane, die an ihrem Fußgelenk befestigt ist. Insgesamt zieht sich der Ritus, zu dem neben dem Sprung weitere Prüfungen gehören, über zehn Jahre hin. Wer überlebt, wird am Ende als vollwertiges männliches Mitglied des Stammes anerkannt. Doch immer wieder kommt es zu tragischen Unfällen...
  • Taboo: Medizinmänner und Geisterheiler
    In unseren Breitengraden hat die moderne Medizin den Glauben an Wunderheiler größtenteils verdrängt. Doch in weiten Teilen der Erde sind magische Rituale von Medizinmännern und -Frauen immer noch fester Bestandteil der Kultur. "Taboo" begibt sich auf eine spannende Entdeckungsreise, die von den nordamerikanischen Ureinwohnern über bolivianische Schamanen bis in ein äthiopisches Dorf führt. Dort steht die 45-jährige Lomi Demi ihren Patienten im wahrsten Sinne des Wortes mit Geisterhand bei - und das äußerst erfolgreich.
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    Montag, 5. Mai um 22:40 Uhr - NAT GEO people
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    Dienstag, 6. Mai um 02:35 Uhr - NAT GEO people

    Samstag, 10. Mai um 23:25 Uhr - NAT GEO people
  • Taboo: Speisen
    Warum gelten manche Speisen in einigen Gesellschaften als Delikatessen und rufen in anderen Teilen der Erde nur Ekel hervor? Aus welchem Grund gehören bestimmte Lebensmittel bei manchen Völkern zum täglichen Speiseplan und sind in anderen streng verboten? Welche Rolle spielt Essen für die Identität einer Kultur? "Taboo" geht diesen Fragen nach und besucht einen Raupen-Patissier in Kalifornien, einen Kobra-Koch in Thailand und ein japanisches Restaurant, in dem die gefährlichste Delikatesse der Welt auf der Menükarte steht.
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    Dienstag, 6. Mai um 22:45 Uhr - NAT GEO people
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    Mittwoch, 7. Mai um 02:55 Uhr - NAT GEO people

    Sonntag, 11. Mai um 00:10 Uhr - NAT GEO people
  • Taboo: Blutiger Sport
    Gewalt gilt als inakzeptabler, doch zugleich unvermeidlicher Bestandteil der menschlichen Kultur. Die meisten Gesellschaften stellen Gewalt unter Strafe. Oft kanalisiert sie sich dann legal in blutigen Spielen - und in "Stellvertreterkriegen" mit Tieren. Im Süden Amerikas etwa erfreuen sich Hahnenkämpfe großer Beliebtheit, in Mexiko sind Stierkämpfe populär. In Bolivien kämpfen Bauern in einem sportlichen Wettkampf bis aufs Blut gegen die Bewohner fremder Dörfer. Sie glauben, dass ihr Blut den Boden fruchtbar macht. Taboo wandelt auf den Spuren der kultivierten Gewalt und ergründet Faszinat...
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    Mittwoch, 7. Mai um 22:40 Uhr - NAT GEO people
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    Donnerstag, 8. Mai um 02:40 Uhr - NAT GEO people

    Sonntag, 11. Mai um 01:00 Uhr - NAT GEO people
  • Taboo: Böse Geister
    Für viele Menschen sind Böse Geister so real wie ihre eigene Existenz. Taboo reist um die Welt und spürt Völker auf, deren Leben vom Kampf der guten gegen die bösen Mächte geprägt ist. Im brasilianischen Amazonasbecken trifft das Filmteam auf zwei spirituelle Menschen, die beide komplett unterschiedliche Ziele verfolgen: Heilen und Töten. In Simbabwe wiederum versucht eine verzweifelte Frau ihr Leben zu verändern, indem sie den Geist ihres verstorbenen Vaters herbeiruft. Auf den Philippinen treffen die Filmemacher schließlich auf einen eigentlich ganz normalen Jungen, dessen Hände zu zitter...
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    Dienstag, 22. April um 05:00 Uhr - NAT GEO people
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    Donnerstag, 8. Mai um 22:35 Uhr - NAT GEO people

    Freitag, 9. Mai um 02:30 Uhr - NAT GEO people
  • Taboo: Voodoo
    Die meisten Europäer verbinden Voodoo mit schwarzer Magie und Tod. Doch für die Anhänger des afrikanisch-karibischen Kults gehört Voodoo zum Alltag wie Wasser und Brot. NATIONAL GEOGRAPHIC CHANNEL reist nach Westafrika, wo die uralte Tradition seine Ursprünge hat. In Benin ist Voodoo eine offiziell anerkannte Religion mit über vier Millionen Gläubigen. Das Filmteam trifft auf einen Voodoo-Priester, der das Leben seiner Tochter einer Geistermacht anvertraut. In Haiti - der Hochburg des Voodoo-Kults - ist Voodoo fester Bestandteil des täglichen Lebens. Die meisten Haitianer sind zugleich Chri...
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    Freitag, 9. Mai um 22:35 Uhr - NAT GEO people
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    Samstag, 10. Mai um 02:30 Uhr - NAT GEO people

    Montag, 12. Mai um 01:50 Uhr - NAT GEO people
  • Taboo: Die Ehe
    In den meisten Ländern der Erde ist die Ehe eine monogame Institution. Doch nach wie vor pflegen verschiedene Kulturen auch polygame Ehen. In Afrika etwa wird die Mehrehe in vielen Staaten praktiziert. In Europa wiederum ist die gleichgeschlechtliche Ehe auf dem Vormarsch. "Taboo" begleitet zwei homosexuelle Paare, die endlich vor den Traualtar treten möchten.
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    Montag, 12. Mai um 22:30 Uhr - NAT GEO people
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    Dienstag, 13. Mai um 02:35 Uhr - NAT GEO people

    Samstag, 17. Mai um 23:25 Uhr - NAT GEO people
  • Taboo: Hexerei
    Auch heute sind Magie und Hexerei feste Bestandteile vieler Kulturen. In Brasilien wetteifern Schamanen mit über 200 Geistern um die Gunst des Guten - und die Macht des Bösen. In Afrika wird den Ahnen ein großer Einfluss auf das Leben der Nachfahren eingeräumt. Dort ist Exorzismus an der Tagesordnung. Und auch auf den Philippinen bekennen sich gläubige Katholiken ganz offen zur Teufelsaustreibung.
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    Dienstag, 13. Mai um 22:35 Uhr - NAT GEO people
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    Mittwoch, 14. Mai um 02:40 Uhr - NAT GEO people

    Sonntag, 18. Mai um 00:15 Uhr - NAT GEO people
  • Taboo: Glaubensbeweise
    Die meisten Religionen verlangen von ihren Anhängern Glaubensbeweise als Voraussetzung für göttlichen Segen. Einige Gläubige unterziehen sich sogar besonders harten Prüfungen, um ihren Glauben zu dokumentieren. Diese Praktiken spiegeln nicht selten die Überzeugung wider, man könne umso mehr von Gott erwarten, je stärker die religiösen Treueschwüre sind.
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    Dienstag, 20. Mai um 22:40 Uhr - NAT GEO people
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    Mittwoch, 21. Mai um 03:00 Uhr - NAT GEO people

    Sonntag, 25. Mai um 00:10 Uhr - NAT GEO people
  • Taboo: Bizarre Unterhaltung
    Beim Thema Entertainment herrscht nicht selten das Prinzip "Anything goes". Doch gibt es Zeitgenossen, die es tatsächlich unterhaltsam finden, bei tödlichen Folterungen von Tieren zuzuschauen? Wer zahlt dafür, Menschen mit angeborenen Deformationen anzustarren? Und was ist mit sexy Showgirls, die eigentlich als Mann geboren wurden? "Taboo" untersucht die seltsamen und bizarren Wege, die manche Menschen einschlagen, um zu unterhalten oder sich unterhalten zu lassen. Im Mittelpunkt stehen die Untiefen thailändischer Tanzclubs, spanischer Stierkämpfe und die ausbeuterische Zurschaustellung von...
  • Taboo: Sexualität
    Geschlechtsspezifisches Verhalten wird uns bereits in die Wiege gelegt. Dennoch gibt es Menschen, die aus ihren angestammten Geschlechterrollen ausbrechen. In Thailand etwa trifft Taboo auf einen Mann, der sich einer Geschlechtsoperation unterziehen will. Und in Indien macht das Filmteam die Bekanntschaft mit Mona, einem Eunuchen, der von der Gesellschaft gemieden wird, aber als Sexualberater tätig ist.
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    Mittwoch, 14. Mai um 22:30 Uhr - NAT GEO people
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    Donnerstag, 15. Mai um 02:30 Uhr - NAT GEO people

    Sonntag, 18. Mai um 01:00 Uhr - NAT GEO people
  • Taboo: Der Tod
    Der Umgang mit dem Tod verrät eine Menge über die Lebenden. In der indischen Stadt Varanasi, auch bekannt unter dem Namen Benares, äschern Hindus aus der Kaste der Unberührbaren tagtäglich dutzende Leichen ein, um den Prozess der Reinkarnation einzuleiten. In Indonesien ist die Bestattung nicht selten eine äußert aufwändige Prozedur, die die Hinterbliebenen in den finanziellen Ruin treiben kann. In den USA schließlich machen clevere Unternehmer ein gutes Geschäft mit dem Tod.
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    Donnerstag, 15. Mai um 22:30 Uhr - NAT GEO people
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    Freitag, 16. Mai um 02:30 Uhr - NAT GEO people

    Montag, 19. Mai um 01:00 Uhr - NAT GEO people
  • Taboo: Nicht gesellschaftsfähig
    In allen Gesellschaften gibt es Menschen, die außerhalb dieser jeweiligen Gesellschaft leben. Ausgestoßene, Außenseiter, Freaks - sie alle widersprechen den gültigen Normen ihrer ursprünglichen Gemeinschaft, und nicht selten wird ihr Leben tabuisiert. Die heutige Ausgabe zeigt, welche Folgen es für einen Australier hat, dass er, aus welchen Gründen auch immer, sein rechtes Bein nicht als Teil seines Körpers ansieht. In Bangladesch gibt es ein ganzes Volk, das außerhalb der Mehrheitsgesellschaft existiert und auf den Wasserwegen des Landes lebt. Derweil stellt sich ein Engländer außerhalb de...
  • Taboo: Außenseiter
    Überall auf der Welt gibt es Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Von ihren Mitmenschen gemieden, verachtet oder sogar verspottet, leben Außenseiter in der sozialen Isolation. In Nepal beispielsweise werden Leprakranke in Kolonien gesperrt, in denen katastrophale, menschenunwürdige Zustände herrschen. In Indien wiederum behandelt man Rattenfänger wie Aussätzige, weil die Nagetiere dort keinesfalls wie hierzulande als Plage, sondern als heilig gelten. Und in Australien wühlen Mittellose im Müll der Reichen, um ihr Fortkommen zu sichern. Was löst es in einem Menschen aus, im sozialen Abseits zu stehen, von niemandem Hilfe erwarten zu können, vollkommen auf sich allein gestellt zu sein? Dieser spannenden Frage geht "Taboo" in der Folge "Außenseiter" auf den Grund.
  • Taboo: Das dritte Geschlecht
    Das klassische Geschlechterkonzept von Mann und Frau ist keineswegs überall auf der Welt so vorherrschend, wie viele glauben: In Indien hat sich seit Jahrtausenden ein "drittes Geschlecht" etabliert: Die Hijra sind Zwitter, Transsexuelle und Transvestiten und betonen durch farbenfrohe Kleidung und auffällige Schminke ihre Andersartigkeit. Einige, die biologisch Männer sind, gehen sogar soweit, sich entmannen zu lassen, was der Legende nach ihre spirituellen Kräfte stärken soll. Als Hijra leben sie weitgehend geächtet vom Rest der Gesellschaft in Gemeinschaften, die von einem Guru angeführt werden, und widmen sich der Verehrung der Göttin Bahuchara Mata. Ihren Lebensunterhalt verdienten die Hijras mit Tanzen und Segnungen auf Hochzeiten, was im Volksglauben als Glück bringend gilt, aber auch als Wahrsager, Prostituierte oder Bettler. Einmal im Jahr pilgern tausende Hijras aus ganz Indien nach Koovagam im Bundesstaat Tamil Nadu, um sich symbolisch mit dem Gott Aravan zu vermählen. "Taboo" zeigt die Festlichkeiten und porträtiert einige Hijras und ihr Leben zwischen den Geschlechtergrenzen.
  • Taboo: Sex
    Alle Menschen sind gleich. Doch die unterschiedlichen Kulturen, in denen sie leben, führen zu unterschiedlichen Verhaltensweisen - auch im Bereich der Sexualität. Der persönliche wie der gesellschaftliche Umgang mit Sex unterliegt kulturellen Regeln. Oft sind Verhältnisse aus einer Region nicht auf eine andere übertragbar. Was hier Sünde ist, ist anderswo common sense. Fragen zu Liebe und Körperlichkeit, Kindheit und Initiation, Kriminalität und Strafe werden überall anders beantwortet. In HD-Qualität dokumentiert "Taboo" eine Reise zu den unterschiedlichsten Kulturen der Welt. Für den westlichen Zuschauer bedeutet das nicht selten einen faszinierenden Trip ins Unbekannte.
  • Taboo: Strange Love
  • Taboo: Fettleibigkeit
    In der industrialisierten Welt des Westens hat sich ein Schönheitsideal entwickelt, dass sich stark von den Vorstellungen früherer Jahrhunderte unterscheidet. Ein schöner Körper ist jung und vor allem schlank. Die gilt in besonderer Weise für den weiblichen Körper - auch wenn zu anderen Zeiten und in anderen Kulturen eher rundliche Formen bevorzugt wurden und werden. Vor dem Hintergrund des aktuellen Schönheitsideals ist es allerdings bemerkenswert, dass beispielsweise zwei Drittel der US-Bevölkerung als übergewichtig gelten, wobei Dicksein stark tabuisiert wird. Ist also die Mehrheit Ameri...
  • Taboo: Narkotika
    In den meisten Ländern der Erde wird der wie auch immer geartete Umgang mit Drogen mehr oder weniger massiv bekämpft. Doch es gibt auch Gesellschaften, die die unterschiedlichsten Drogen aus kulturellen oder medizinischen Gründen in den Alltag integriert haben. In dem einen Land gilt eine bestimmte Droge als heilig, in einem anderen stellt sie ein absolutes Tabu dar. Marihuana ist beispielsweise in den meisten Bundesstaaten der USA illegal und darf auch für medizinische Zwecke nicht verwendet werden. In Deutschland oder Österreich, in den Niederlanden, Spanien, Israel und vielen weiteren Lä...
  • Taboo: Gesichter des Todes
    Der Tod ist unausweichlich, doch der Umgang mit ihm unterscheidet sich in den verschiedenen Kulturen zum Teil radikal: Rituale und Tabus rund um die Themen Tod und Begräbnis, die in einem Land hoch geachtete Traditionen darstellen, gelten in anderen Regionen der Welt als unpassend und pietätlos - oder würden sogar als Störung der Totenruhe strafrechtlich verfolgt. "Taboo" zeigt diese unterschiedlichen "Gesichter des Todes": In Nepal werden die sterblichen Überreste der Toten am Ufer eines heiligen Flusses verbrannt. In den USA hat sich aus der Tradition der Aufbahrung mit offenem Sarg eine...
  • Taboo: Glaubensbeweise(Tests Of Faith)
    Fast alle Religionen verlangen von ihren Anhängern Glaubensbeweise als Voraussetzung für göttlichen Segen. Einige Gläubige unterziehen sich sogar besonders harten Prüfungen, um ihren Glauben zu dokumentieren. Diese Praktiken spiegeln nicht selten den Glauben wieder, man könne umso mehr von Gott erwarten, je stärker die religiösen Treueschwüre sind.
  • Taboo: Sucht und Abhängigkeit
    Nach landläufiger Auffassung beziehen sich die Wörter ;Sucht; oder ;Abhängigkeit; auf Substanzen wie Alkohol, Kokain oder Heroin. Doch dass Menschen nicht nur Drogen verfallen können, sondern mitunter völlig unerwartete Süchte oder Abhängigkeiten entwickeln, zeigt der tägliche Blick in die Medien - oder in die eigene Umgebung. In der Welt des 21. Jahrhunderts wimmelt es nur so von Abhängigen: Sexsüchtige, Adrenalin-Junkies, Shopping-Opfer, Internet-Zombies. Alles ist möglich - und trotz aller Offenheit nicht selten mit einem Tabu behaftet. ;Taboo; begleitet vier Menschen, die an jeweils unt...
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